Historische Wassermühle
1438 erstmals urkundlich als Korn- und Sägemühle erwähnt, wurde sie bereits 1621 um eine Sägemühle jenseits des Örtze-Ufers erweitert, die ebenfalls durch ein Wasserrad betrieben wurde. Im Jahre 1912 wurde die alte Kornmühle durch eine neue leistungsfähigere ersetzt. Diese wurde damals, wie auch heute noch, mit Turbinen (max. Leistungskraft 45 PS) angetrieben. Die Sägemühle wurde bis 1959, die Kornmühle bis 1965 genutzt. Von da an wurden sie als Lagerhallen zweckentfremdet und standen ab 1974 schließlich ganz leer. Von 1989-1997 wurde die inzwischen völlig baufällige Mühle neu aufgebaut und restauriert. Seit Juni 1997 befinden sich die Touristinformation, die Dauerausstellung „Kieselgur - Ein Schatz der Natur“, die Gemeindebücherei, ein Trauzimmer und mehrere Tagungs- und Ausstellungsräume in diesem Gebäude.
Die Mühle als Bauwerk:
- Grundfläche: 14 m x 10 m = 140 qm
- Umbauter Raum: 1.680 cbm
- 4-geschossiges Backsteingebäude mit flachgeneigtem Satteldach und einem 75 cm breitem Dachüberstand.
- Das Maß des Außenmauerwerks beträgt im EG 51 cm und im 3.OG nur noch 25 cm.
Die Mühle als Energieerzeuger:
- 2 Turbinen (wovon nur noch eine läuft)
- 1 Turbine erzeugt 7 kw, pro Tag ca. 100 – 130 kw.
- Mit diesem Strom wird die Mühle versorgt und der Überschuss wird ins Netz geleitet.







